|
Teakholz ist mehr als nur ein Rohstoff. Es soll bewahrt und geschützt werden, deshalb
erwerben wir von „Teak & Trends” nur kontrolliert geschlagenes Holz aus Plantagen.
Wir beziehen unser Holz aus ausgewählten Regionen Indonesiens, in denen die Holzwirtschaft
vom Staat gefördert und beaufsichtigt wird, zum
Beispiel auf der Insel Java. Dort beaufsichtigt die staatliche
Forstwirtschaft die genaue Einschlagmenge.
Dort gibt es bereits seit ca. 1880 Plantagen unter staatlicher
Verwaltung auf einer Fläche von 1.010.000 ha. Von der staatlichen Behörde
PT Perhutani
wird die Einschlagmenge kontrolliert und angepasst, um eine nachhaltige
Bewirtschaftung sicher zu stellen.
Dies wurde im Jahr 1990 durch das Zertifizierungs-Unternehmen Smart Wood
geprüft und bestätigt.
Die Europäische Kommission hat im Jahr 2003 den Aktionsplan FLEGT („Forest
Law Enforcement, Gouvernance and Trade”) beschlossen, welcher die Einfuhr von
illegal geschlagenem Holz verhindern soll. Die nationalen Gesetze zur
Waldwirtschaft sollen ökonomische Zweckmäßigkeit, soziale Gerechtigkeit und
ökologische Verträglichkeit widerspiegeln und durch das FLEGT-Abkommen sicher
gestellt werden.
Der FLEGT-Aktionsplan ist ein Legalitätsnachweis für eingeschlagenes Holz
und eine freiwillige Partnerschaft zwischen der EU und den Regierungen der
Erzeugerländer.
Teakholz ist ein dunkelbraunes, schweres Hartholz, das vom riesigen Teakbaum (Indische Eiche,
Tectona grandis L.) gewonnen wird. Der Baum ist bis zu 20 Meter astfrei.
Ursprünglich stammt Teak aus den Laubmischwäldern Thailands, Birmas und Indiens.
Heute wächst der Teakbaum vornehmlich in Südostasien.
Seit dem 18. Jahrhundert
wird Teak insbesondere auf den indonesischen Inseln kultiviert.
Teak ist ein extrem dichtes Holz (680 kg/m³) und aufgrund seines hohen natürlichen
Öl- und Kautschukgehaltes resistent gegen Würmer, Schimmelpilz- und Pilzbefall. Es wurde deshalb in
Zeiten der Holzschiffe für den Schiffbau sehr geschätzt. In den 1950er- und 1960er-Jahren wurde Teak
insbesondere als Werkstoff für Innenbereichsmöbel genutzt.
Mittlerweile findet das Holz hauptsächlich im Schiffsbau (Schiffsdecks) und in der
Gartenmöbelproduktion Verwendung. Aufgrund der absoluten Witterungsbeständigkeit ist dieses Holz für
dauerhaften Einsatz im Freien (auch bei ständigem Salzwasserkontakt) bestens geeignet. Es trotzt
allen Witterungen von Hochsommersonne bis zum Winterfrost. Mit der Zeit verändert das Teakholz nur seine
Farbe, denn ohne Pflege entwickelt Teak eine edle, silbergraue Patina, büßt aber nichts von seiner Stabilität ein.
Wir beziehen unsere Möbel von Herstellern aus Indonesien, die sich der nachhaltigen Forstwirtschaft
verschrieben haben. Sie stellen die Möbel her aus Holz, welches von
Perhutani, dem staatlichen Forstbetrieb in Indonesien, zertifiziert und freigegeben wird.
Die Herstellung erfolgt gemäß alter Handwerkstechniken: Die massiven Teakholzelemente bis auf die Deckchairs werden mit Zapfen
und Edelstahlschrauben und -beschlägen verbunden. Bei den Deckchairs verarbeiten wir traditionell klassische Messingbeschläge.
Dank dieser Technik entstehen langlebige und äußerst stabile Möbel.
Immer wieder fragen die Kunden nach Qualität und Langlebigkeit von
Eukalyptusholz. Aus unserer Erfahrung heraus können wir nur vor dem Kauf von
eingeölten Gartenmöbeln aus Eukalyptusholz warnen. Tests haben ergeben, dass die Öle, die in Asien zum Einölen
der Möbel verwendet werden, weder biozidfrei noch lebensmitteltauglich sind.
Allergische Reaktionen bei Hautkontakt sind nicht auszuschließen. Fragen Sie vor dem Kauf von
Möbeln aus Eukalyptusholz einfach, ob die eingeölten Gartenmöbel ein Zertifikat haben, das
die Lebensmitteltauglichkeit des verwendeten Öls bestätigt.
Ein weiterer Punkt, in dem sich die beiden Hölzer sehr stark unterscheiden, ist die Pflegebedürftigkeit.
Eukalyptusmöbel müssen 3-4 mal im Jahr eingeölt werden, um sie vor den normalen Umwelteinflüssen zu schützen.
Das bedeutet viel lästige Arbeit in Ihrer kostbaren Freizeit. Unser Tipp: Wenn Gartenmöbel aus Holz,
dann entscheiden Sie sich für Gartenmöbel aus Teakholz.
|